Acht Schritte markieren den Weg vom Neuling zum qualifizierten RUF-Teamer

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich der Reiseleiter einer Jugendreise von seiner Gruppe nur durch das Alter unterschied. Bei RUF Jugendreisen durchlaufen die Teamer in acht Schritten ein anspruchsvolles Auswahlverfahren, eine qualitativ hochwertige Schulung und eine Phase der Nach- und Aufarbeitung des Jobs. 15.000 Interessenten melden sich bei RUF Jugendreisen jährlich. 1.000 erfolgreiche Bewerber durchlaufen letztendlich alle Ausbildungsstationen, die sie zu Saisonmitarbeitern und verantwortungsvollen Reiseleitern qualifizieren.1. Schritt: Information und Anwerbung
Persönlich auf Infoveranstaltungen und Vorträgen, im Internet unter www.ruf.de und schriftlich durch Veröffentlichungen in Fach- und Szenezeitschriften, Flyer und Posteraktionen sucht der Bielefelder Veranstalter geeignetes Personal für seine betreuten Jugendreisen. Besonders eng arbeitet RUF Jugendreisen mit Universitäten und Fachhochschulen zusammen. Aus den Fachbereichen Tourismus, Sprache, Sport und Wirtschaft kommen viele geeignete Bewerber.

2. Schritt: Bewerbung
Auf jedem erdenklichen Wege gehen die Rückmeldungen der Interessenten ein. Doch lange nicht alle werden nach dem strengen Auswahlverfahren den begehrten Job erhalten. RUF Jugendreisen legt sehr großen Wert auf eine hohe Qualität der Jugendreiseleiter. Die Interessierten wissen nach Erhalt der RUF Unterlagen, die neben einem Fragebogen auch detaillierte Jobprofilbeschreibungen und Informationen zum Unternehmen beinhalten, genau worauf sie sich einlassen. Schon in der Bewerbung wird nach der Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen, der Vorbildung, aber auch dem Maße, in dem sich die Bewerber engagieren wollen, gefragt. Die Auswertung der Unterlagen erfolgt unter anderem nach formalen Aspekten wie Alter und Sprachkenntnissen und danach, ob die Jobvorstellung der Bewerber realistisch ist.

3. Schritt: Interview
Wer jetzt noch im Rennen ist, wird zu einem persönlichen Kennenlerngespräch eingeladen. Das von qualifizierten RUF Mitarbeitern geleitete Interview wird in 35 Städten Deutschlands angeboten. Der Bielefelder Veranstalter möchte dabei das Interesse der Bewerber an RUF Jugendreisen herausfinden, herausfinden, ob die Interessenten Spaß und sogar schon Erfahrungen mit der Jugendarbeit haben sowie ihre Teamfähigkeit und soziale Kompetenz testen.

4. Schritt: Ausbildung
Die Ausbildung und Vorbereitung der angehenden Teamer wird keinesfalls dem Zufall überlassen. Die fünf-tägige Reiseleiterausbildung in Bereichen wie Recht, Animation, Rhetorik, Länderkunde und pädagogischer Handlungsstrategie erweitert und festigt die erforderlichen Vorkenntnisse.

5. Schritt: Destinationsvorbereitung
Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung bekommen die Bewerber ein konkretes Jobangebot von RUF Jugendreisen. Voraussetzung hierfür ist eine Mindesteinsatzdauer von vier Wochen. Vor Saisonbeginn werden alle Mitarbeiter zu einem „Desti-Tag“ nach Bielefeld eingeladen. Bei einer Vorbesprechung treffen sich hier zum ersten Mal die Gesamt-Teams, wie sie vor Ort zusammenarbeiten werden, und beginnen, sich auf ihren Zielort vorzubereiten. Damit die angehenden Reiseleiter dort keine Überraschungen erleben, erhalten die Gruppen detaillierte Informationen rund um ihre Destination. Regionale und örtliche Besonderheiten werden ebenso besprochen wie die Planung der ersten Reisetage.

6. Schritt: am Ferienort
Jetzt wird die Ausbildung umgesetzt: Die Amateurreiseleiter zeigen, was sie in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen drauf haben. Auch vor Ort können sie sich auf die Unterstützung von RUF Jugendreisen verlassen. Denn: Der Bielefelder Jugendreiseveranstalter gewährleistet nicht nur eine rund um die Uhr Betreuung für die Teilnehmer, sondern auch für die Reiseleiter. Erfahrene RUF Chefreiseleiter sind ebenfalls vor Ort und stehen den Teams mit Rat und Tat zur Seite. Die RUF Zentrale bietet darüber hinaus einen 24-Stunden Telefonservice, an den sich übrigens auch die Eltern wenden können.

7. Schritt: Nachbereitung
Wenn der Sommer vorbei ist und die RUF-Mitarbeiter wieder zurückgekehrt sind, ist der Job für die Teams und für RUF Jugendreisen noch lange nicht getan. Die Saison wird auf Seminaren und durch Mitarbeiterbefragungen ausgewertet und besprochen. RUF Parties, die Mitarbeiterzeitung „Inteam“, die Internet-Teamerseite, sowie Mitarbeiterparties und -reisen bieten ehemaligen RUF Mitarbeitern die Möglichkeit, weiterhin in Kontakt mit dem Team und dem Bielefelder Veranstalter zu bleiben.

8. Schritt: Job mit Zukunft
Ein Job bei RUF Jugendreisen ist ein guter Einstieg in die Arbeitswelt: Der Bielefelder Reiseveranstalter bietet Praktikumsplätze sowie Unterstützung bei Diplom- und Facharbeiten im Tourismusbereich. Darüber hinaus engagiert sich RUF Jugendreisen aktiv in der Forschung indem der Veranstalter Studien im Bereich des Jugendtourismus fördert und sich an diesen beteiligt. Seit 1997 werden die „Bielefelder Jugendreiseschriften“ herausgegeben. Die bisher veröffentlichten sechs Bände befassen sich mit aktuellen Themen und wissenschaftlichen Hintergründen.

„Wir legen bei RUF Jugendreisen schon immer größten Wert auf die professionelle Ausbildung. Jugendliche, die während ihrer Reise Spaß haben und Neues erleben möchten sowie Wert auf Gruppenaktivitäten legen, und Eltern, die ihre Schützlinge in guten Händen wissen wollen, bestätigen uns in unserem hohen Qualitätsanspruch,“ so Thomas Gehlen, Geschäftsleitung Touristik. „Erst diese Art von Auswahl und Schulung der Reiseleiter berechtigt Veranstalter, solche Angebote betreute Jugendreisen zu nennen. Eltern sollten bei der Wahl des Veranstalters unbedingt auf diese Kriterien achten,“ betont Thomas Gehlen.

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