Jugendliche würden Schröder wählen

Ginge es nach den Kindern und Jugendlichen in Deutschland, dann bleibt Gerhard Schröder im Amt. Nach einer am Montag veröffentlichten Umfrage von RUF Jugendreisen unter 1.091 Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren aus ganz Deutschland gaben 42 Prozent an, dass sie Schröder wählen würden. 49 Prozent der Jungen würden dem Bundeskanzler ihre Stimme geben, bei den Mädchen sind es 38 Prozent. Angela Merkel kommt unabhängig vom Geschlecht der Wähler auf insgesamt 25 Prozent.

 

Die Verteilung der Stimmen: Wäre nächsten Sonntag Wahltag, würden 36 Prozent der noch nicht Wahlberechtigten ihre Stimme der SPD geben. 17 Prozent setzen ihr Kreuz für Bündnis 90/Die Grünen. Mit diesem Ergebnis würde Rot-Grün bei der Sitzverteilung im Bundestag die absolute Mehrheit halten. Die CDU/CSU könnte 30 Prozent erreichen, für die FDP würden sich nur sieben Prozent der Jugendlichen entscheiden. Sieben Prozent der Stimmen entfallen auf PDS/WASG.

Zukünftige Wahlberechtigte glauben, dass weder der Kanzler noch seine Herausforderin eine Lösung bei den Themen Arbeitslosigkeit (42%) und Rentenproblematik (28%) finden kann. Dagegen vertrauen Jugendliche auf Gerhard Schröder, wenn es um Friedenssicherung (63%), Außenpolitik (60%) und Umweltschutz (37%) geht. Angela Merkel trauen die Befragten eher zu, das Wirtschaftswachstum zu beschleunigen (35%), die Schul- und Hochschulpolitik (35%) sowie das Gesundheitswesen (31%) zu reformieren.

Das Ergebnis basiert auf der aktuellen Online-Befragung von RUF Jugendreisen, in der 1.091 Jugendliche aus Deutschland im Alter zwischen 12 und 17 Jahren befragt wurden.

Grafik zur Stimmverteilung

Grafik zur Kanzlerpräferenz

Grafik zum Kompetenzenprofil 

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