Jugendliche wollen ihren Urlaub kurz und knackig

Fußball gehört in diesem Sommer zum Party-Programm:
Lieber kurz, dafür aber vollgepackt mit Spaß und Abwechselung − das ist einer der Trends bei Jugendreisen im Sommer 2006. „Die Mehrzahl der Jugendlichen bucht einwöchige oder zwölftägige Reisen“, sagt Branchen-Insider Thomas Gehlen, Geschäftsführer von RUF Jugendreisen, Deutschlands größtem Anbieter von Reisen für junge Leute.


Eine kürzere Reisedauer heißt jedoch nicht, dass die Jugendlichen weniger in der Urlaubskasse haben. Thomas Gehlen: „Die jungen Leute investieren ihr Geld lieber in ein volles Party- und Sportprogramm statt in einen möglichst langen Urlaub ohne große Abwechslung.“ Das fixe Budget wird also auf weniger Tage verteilt, wovon vor allem die Wirtschaft am Urlaubsort profitiert.
Das Party-Thema schlechthin in diesem Sommer ist natürlich die Fußball-WM − nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Urlaubsländern in ganz Europa. „Den WM-Spielplan braucht keiner bei der Urlaubsplanung, denn in den Reisezielen sind alle WM-Spiele live zu sehen“, sagt Thomas Gehlen. Und die Spiele der Kicker aus Spanien, Italien oder Kroatien in deren Heimatland, zusammen mit deren Fans, zu verfolgen, verspricht zusätzlichen Spaß.

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