ITB, Jugendreisen, NEWS, Studie, Umfrage

Was junge Reisende bewegt

0 Kommentare 16 März 2012

Titelbild "Young Traveller 2011/2012"ruf veröffentlicht Studie „Young Traveller 2011/2012“

Wie viel Zeit verbringen junge Reisende im Internet? Welche Videoportale und Social Networks nutzen sie? Wie informieren sie sich über ihr nächstes Reiseziel? Und wie verbringen sie ihren Urlaub am liebsten? Diesen Fragen widmet sich eine neue Studie, die ruf, Europas erfolgreichster Anbieter von betreuten Reisen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, am Donnerstag auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin veröffentlicht hat. Die Studie „Young Traveller 2011/2012“ untersucht neben den allgemeinen Internetnutzungsgewohnheiten auch die Reisevorlieben der jungen Zielgruppe.  

ruf befragte für die Studie in Zusammenarbeit mit „Tourismuszukunft“, dem Institut für eTourismus, rund 4.500 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland im Kernalter zwischen 12 und 21 Jahren. „Diese umfangreiche Erhebung führen wir regelmäßig seit dem Jahr 2008 durch“, erläutert Dirk Föste, Leiter Vertrieb und Marketing/PR bei ruf. „Wir wissen daher, dass das Internet und Social Networks auch und insbesondere mit Blick auf unsere jungen Gäste immer wichtiger werden. Andere Medien, wie Zeitschriften oder TV-Programme, spielen dafür bei den jungen Leuten keine große Rolle mehr.“

Tatsächlich ist das Internet im Nutzungsverhalten der jungen Zielgruppe omnipräsent. So sind 90 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen täglich eine Stunde oder mehr online. Für ein Viertel gehört das Internet sogar zum Dauerzeitvertreib mit einer täglichen Nutzung von über drei Stunden. Dabei gilt: „Je älter die befragte Person, desto größer ist der Internetkonsum.“

Mit Blick auf das Buchungsverhalten fällt auf: Obwohl das Internet auch als Informationsquelle vor der Urlaubsbuchung mit 83 Prozent ganz vorne liegt, folgt die Information über Kataloge und Prospekte dicht darauf mit mehr als 70 Prozent. „Der Katalog ist also nach wie vor ein wichtiges Verkaufsinstrument“, so Dirk Föste. Das Reisebüro als Informationsquelle vor der Buchung spielt mit rund 10 Prozent in dieser Zielgruppe nur eine untergeordnete Rolle. Das spiegelt sich auch in den Buchungspräferenzen wieder: 81 Prozent der Befragten würden eine Online-Buchung bevorzugen, nur 16 Prozent eine im Reisebüro. Welchen Urlaub die junge Zielgruppe dabei bevorzugt, weicht von den Reiseintentionen der Eltern deutlich ab: „Junge Leute verreisen am liebsten mit möglichst vielen Freunden und lernen unterwegs viele neue Leute kennen. Das Reiseziel ist dabei nicht von zentraler Bedeutung, solange es dort Sonne, Strand, Meer und im Idealfall eine umfassende Verpflegung gibt“, weiß Dirk Föste.

Und mit was beschäftigen sich die jungen Menschen online? „Ohne Soziale Netzwerke geht heutzutage nichts mehr“, sagt Dirk Föste. „Alle Befragten sind dort aktiv, rund 80 Prozent von ihnen sind sogar in zwei-, und fast 60 Prozent sogar in drei Communitys gleichzeitig angemeldet.“ Facebook hat in diesem Jahr andere soziale Netzwerke weit überholt. War der Anbieter im Frühjahr 2010 mit rund 20 Prozent Nutzungsrate bei der jungen Zielgruppe noch nicht besonders populär, gab es innerhalb eines Jahres einen rasanten Zuwachs auf gut 94 Prozent. Im Gegenzug verlor SchülerVZ an Zuspruch: Besuchten im Vorjahr noch rund 86 Prozent der Befragten SchülerVZ regelmäßig, sind es nun nur noch rund 45 Prozent. Auch alle anderen größeren sozialen Netzwerke mussten im Vergleich zu 2010 sichtbar Verluste feststellen. Nur dem Microblogging-Dienst Twitter gelang es, die Beteiligung etwas zu steigern – trotzdem liegt dieser Anbieter mit 11 Prozent Nutzung bei der jungen Zielgruppe immer noch weit abgeschlagen auf Platz fünf.

 „Facebook ist die zentrale Kommunikationsplattform für Jugendliche und junge Erwachsene, rund 90 Prozent der Befragten nutzen es täglich – die Hälfte davon sogar mehr als zwei Stunden am Tag“, fasst Dirk Föste zusammen. „Und was die Urlaubsplanungen junger Leute betrifft, zeigt die Studie Folgendes: Klassische Pauschalreisen treffen nicht die Erwartungen der jungen Reisenden. Hier braucht es spezielle Angebote, die ihre Wünsche aufnehmen und in junge Reiseformate übersetzen.“


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Autoren

Inga Krusch
Mario Rose
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