Was eine gute Kinderreise auszeichnet: die Betreuung

Darauf sollten Eltern achten, wenn ihr Kind allein verreist

In einem geschützten Raum Neues ausprobieren, unerwartete Talente entdecken, gemeinsam aktiv werden, Natur erleben, sich bewegen, Konflikte positiv bewältigen – es gibt viele gute Gründe, den Nachwuchs auf eine pädagogisch betreute Kinderreise zu schicken. Denn dort haben die Kleinen nicht nur viel Spaß, sondern entwickeln sich auch in ihrer Persönlichkeit weiter und erlernen wichtige soziale Fähigkeiten. Damit der Urlaub ein solcher Erfolg wird, sollten Eltern, die ihr Kind auf eine Kinderreise schicken, bei der Auswahl des Veranstalters nicht nur auf den Preis, sondern ganz besonders auf das Betreuungsangebot achten. Wichtig sind vor allem die pädagogischen Fähigkeiten der Personen, die sich um das Kind am Urlaubsort kümmern. Denn die verantwortungsbewusste Auswahl der Reiseleiterinnen und Reiseleiter ist eine der wesentlichsten Qualitätskriterien eines Veranstalters solcher Reisen. 

Eltern sollten keine Scheu haben, deutlich nachzufragen und keine Kompromisse eingehen. Denn nicht immer werden hier strenge Kriterien angelegt. Wer zum Beispiel eine Fußballmannschaft trainieren kann, ist nicht unbedingt auch fähig, eine Kinderreise zu betreuen. Deshalb sind eine gezielte pädagogische Ausbildung oder gar eine Prüfung in diesem Bereich für Kinderreiseleiter von großer Bedeutung.

Ein guter Veranstalter – gleich ob gemeinnützig oder gewerblich –  wird sehr offen über die Kriterien informieren, die seine Mitarbeiter erfüllen müssen. Qualitätsbewusste Anbieter führen bei der Auswahl der Betreuer ein mehrstufiges Auswahlverfahren durch. Dazu gehören, neben der professionellen Beurteilung der Bewerbungsunterlagen, auch regelmäßige Schulungen.

Bei ruf – Spezialist für betreute Kinder- und Jugendreisen – müssen zum Beispiel alle Bewerber neben der beruflichen Qualifikation auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Zusätzlich durchlaufen sie eine intensive fünftägige Ausbildung in der firmeneigenen Akademie. Themenschwerpunkte sind hier unter anderem: Pädagogik, gruppendynamische Prozesse, Spielanimation, Kinderbetreuung und Länderkunde. Weiterhin wichtige Voraussetzung und gefragte Werte der Bewerber sind Kontaktfreude, Selbstbewusstsein, Kreativität und soziale Kompetenz. Für die Kinderbetreuer wird der verständige Umgang mit speziellen Kinderproblemen wie Heimweh, Hyperaktivität und Bettnässen geschult. Der Deutsche Kinderschutzbund hat dies mit seiner Auszeichnung „Okay für Kids“ bestätigt.

Auch die Sicherheit sollte für Eltern ein Thema sein. Und die wird grundsätzlich nur durch eine „Rund-um-die-Uhr“-Betreuung gewährleistet. Ein einzelner Betreuer kann dies jedoch verständlicherweise nicht leisten. Renommierte Kinderreisen-Veranstalter bieten deshalb nicht nur einen überzeugenden Betreuungsschlüssel an, sondern haben noch zusätzliche Mitarbeiter vor Ort. Eltern sollten auch hier keine Hemmungen haben, nachzufragen. Damit die Reise ein solch positives Erlebnis wird, wie oben beschrieben.

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