Trend 2013: Sprachreisen für Kinder

Bereits zehnjährige buchen inzwischen spezielle Fremdsprachenangebote

Eltern legen immer mehr Wert auf die Fremdsprachenkenntnisse ihrer Kinder. Sie fangen immer früher damit an, den Nachwuchs gezielt zu schulen: Auch im Urlaub sollen die Kleinen möglichst früh an neue Sprachen herangeführt werden. Das schlägt sich auch in den Buchungszahlen der Reiseveranstalter nieder: „Unsere Sprachreisen sind in diesem Jahr sehr gut gebucht“, so Burkhard Schmidt-Schönefeldt, geschäftsführender Gesellschafter beim Jugendreisespezialisten ruf. „In diesem Segment liegen wir in einem Plus von fast 40 Prozent.“ Und nicht nur das –  der Trend geht dahin, den Nachwuchs schon in der Grundschule durch eine betreute Reise mit Fremdsprachenprogramm zu fördern.

Eine Sprachreise können Eltern bei ruf nun bereits für den Nachwuchs ab zehn Jahren buchen. Bisher lag das Mindestalter bei zwölf Jahren. „Damit reagieren wir auf das gestiegene Interesse an fremdsprachlichen Inhalten. Auch bei unseren klassischen Kinderreisen ab acht Jahren wird dieses Thema inzwischen immer öfter angefragt“, so Burkhard Schmidt-Schönefeldt.

Bisher hat der Veranstalter das Sprachpaket für Kinder bis 14 Jahren nur als zusätzlichen Programmpunkt auf die betreute Reise aufgesetzt und so die Kinder sehr spielerisch an die neue Sprache herangeführt. Nun ist das spezielle Sprachreisensegment, bei dem das Hauptaugenmerk inhaltlich auf der Fremdsprache liegt, auch für die jungen Kunden geöffnet – mit schulischen Inhalten und regelmäßigen Unterrichtseinheiten. Burkhard Schmidt-Schönefeldt: „Sprachreisen beinhalten bei uns ein intensives Sprachtraining zur gezielten Weiterbildung. Der Unterricht findet jeden Tag durch qualifizierte Muttersprachler statt – dort steht zum Beispiel die Prüfungsvorbereitung im Vordergrund.“

Wer doch eher den spielerischen Umgang mit der Fremdsprache fördern will, für den ist der ruf Sprachurlaub das Richtige: Hier wird einfach ein zusätzliches Sprachpaket zur betreuten Reise hinzugebucht, Spaß, Action, Sport und Animation stehen im Vordergrund. „Die zwanglose Atmosphäre eines Sprachurlaubs  ist eine sinnvolle Ergänzung zum Schulunterricht“, ist Burkhard Schmidt-Schönefeldt überzeugt. Das Erlernte wird hier täglich praktisch umgesetzt. Im Supermarkt, im Café, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, bei kleinen Gesprächen mit den Einheimischen. Sprachhemmungen oder die Angst, Fehler zu machen, werden so von Tag zu Tag kleiner. Dazu kommt, dass auch die interkulturelle Kompetenz der Kinder und Jugendlichen gefördert wird.

Und welche Sprachen sind im Urlaub besonders beliebt? Burkhard Schmidt-Schönefeldt: „An erster Stelle steht natürlich Englisch. Hier bieten wir Reisen nach England, Irland oder Malta an. Aber auch die USA sind im Programm. Danach folgt Französisch mit beliebten Angeboten an der französischen Atlantikküste.“

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