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Einheitliche Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendreisen nötig - Jugendreise-News

Einheitliche Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendreisen nötig

Berlin. Bei einer Anhörung zum Thema Kinder- und Jugendtourismus im Deutschen Bundestag hat der Deutsche Reiseverband (DRV) einheitliche Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendreisen gefordert. „Wir brauchen für alle Anbieter von Reisen verbindliche Qualitätsstandards. Es ist verwunderlich, wie viele Kinder- und Jugendreisen ohne Prüfung hinsichtlich der Qualifizierung der Betreuer, der Qualität des altersgerechten Urlaubsprogramms und der Einhaltung von Sicherheitsstandards angeboten werden“ sagte DRV-Mitglied und Geschäftsführer von ruf Jugendreisen Burkhard Schmidt-Schönefeldt. Er sprach im Namen des DRV vor den Abgeordneten des Tourismusausschusses.

Mindeststandards sind im Sinne der Schutzbedürftigkeit Minderjähriger. Daher sollten sie sich an der Betreuung im Sinne der geltenden Jugendschutzgesetze orientieren. Schmidt-Schönefeldt weiter: „Es müssen für alle Anbieter von Kinder- und Jugendreisen die gleichen Standards gelten – egal, ob sie gemeinnützig oder gewerblich arbeiten.“ Es könne nicht sein, dass professionellen Anbietern wettbewerbsrechtliche Nachteile erwachsen, weil sie höhere Standards ansetzten.

Absicherung im Krisenfall
Der Jugendreisemarkt ist einerseits von kleinen, gemeinnützigen Organisationen wie z.B. Sportvereinen oder Kirchengemeinden geprägt. Andererseits haben sich zunehmend kleinere und mittelständische Reiseveranstalter im Jugendreisesegment spezialisiert. Egal ob Trainingslager, Sprachreise oder Abenteuer in der Natur – wenn Kinder und Jugendliche mit einem professionellen Anbieter unterwegs sind, der hohe Qualitätsstandards nachweisen kann, sind sie geschützt und sicher unterwegs. Die Organisatoren von Exkursionen und Klassenfahrten sollten daher auf die Unterstützung von professionellen Anbietern aus dem Reiseveranstaltungs- und Reisevertriebsbereich zurückgreifen. Die Veranstalter bieten oft ein besseres Preis-Leistungsverhältnis an als bei einzeln organisierten Gruppenreisen. Und es greift im Krisenfall die gesamte Krisenabsicherung der Reiseveranstalter, vom professionellen Notfallmanagement über die Betreuung vor Ort bis hin zum organisierten Rücktransport. Damit können sich Betreuer, Lehrer und nicht zuletzt auch
die Eltern sicher fühlen.

Bildunterschrift: Burkhard Schmidt-Schönefeldt, Geschäftsführer von ruf Jugendreisen, vor der Sitzung des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag. Copyright: DRV

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